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Laryngektomie

ST1     Organisch bedingte Erkrankungen der Stimme

SC2    Schädigung im Kopf-Hals-Bereich

Laryngektomie bezeichnet den Zustand nach teilweiser oder kompletter Entfernung des Kehlkopfes wegen Missbildungen, Wucherungen oder neurologischer Erkrankungen. Dieses bedeutet für den Patienten den Verlust der natürlichen Atmung und Stimmgebung. Ausserdem beinhaltet es Einschränkungen durch die Folgen von Radatio und/oder Chemo, Beeinträchtigungen der Wahrnehmung und der Sozialfunktion.

Die logopädische Therapie umfasst die umfassende Beratung der Betroffenen und ihrer Angehörigen, den Umgang mit Stimmprothesen und elektronischer Sprechhilfe sowie die Anbildung der Oesophagusstimme („Ructussprechen“). Dieses erhöht die stimmliche Belastbarkeit der Patienten und bedeutet eine wesentliche Erweiterung des kommunikativen Spektrums. Die Patienten werden dadurch unabhängig von künstlichen Stimmerzeugern und damit in die Lage versetzt, wesentlich aktiver an normalen Lebenabläufen teil haben zu können.

Seit dem Jahr 2000 gehören wir zu den größten Therapie Zentren Berlins. Derzeit beschäftigen wir mehr als 47 Mitarbeiter und sind sehr stolz darauf, dass wir unseren Patienten auf einer Gesamtfläche von über 1.200 m² viel Platz für die folgenden Therapieformen bieten können.